Depression

"Depressionen sind eine der am verbreitesten Formen psychischer Erkrankungen in der westlichen Welt. Charakterisiert durch eine Vielzahl von Symptomen (auf der Ebene des Verhaltens, des Affektes, der Kognition und des Körpers) und ein begleitet durch hohes Rückfallrisiko, führen schwerwiegende depressive Episoden oft auch bei intensiver psychiatrischer Betreuung nicht zu einer vollständigen und nachhaltigen Genesung. Die Forschungsanstrengung der letzten Jahren zielten darauf ab, die biologischen Grundlagen der Erkrankung aufzuklären und letztlich wirksamere Behandlungsmethoden zu entwickeln. Zu diesem Zweck wurde in zahlreichen Studien versucht, die Schlüsselbereiche des Gehirns zu identifizieren, die an der Pathogenese der depressiven Symptome beteiligt sind. Insbesondere die Beteiligung des präfrontalen Kortex stand dabei im Mittelpunkt" [1] 

 

"Mehrere Studien zeigen, dass die Aktivität der linken DLPFC vermindert ist. Diese Hypoaktivität geht  mit einem negativen emotionalen Urteil einher. Die rechte DLPFC-Region ist überaktiv und dies führt zu einer erhöhten Aufmerksamkeitsmodulation" [2]. 

 

Um das links-rechts-DLPFC-Ungleichgewicht aufzuheben, wird in meiner Praxis eine Technologie verwendet, die Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) genannt wird. In den letzten Jahren sind die tDCS-Protokolle optimiert worden [3]. Mit Hilfe der tDCS werden auf der linken Seite Ihres Gehirns sanfte elektrische Impulse abgegeben. Infolgedessen verringern sich oder verschwinden innerhalb der ersten 6 Wochen die depressiven Symptome. 

 

In den ersten 6 Wochen erhalten Sie in meiner Praxis 18 Stimulationssitzungen, um die Symptome zu lindern. Jede Sitzung dauert 30 Minuten. Nach 6 Wochen folgt eine Nachsorge, die sich auf die Rückfallprävention konzentriert.

 

Ich kläre Sie in einem ausführlichen Gespräch auf, ob diese Behandlungmethode für Sie geeignet ist und freue mich auf Ihren Anruf. 

Quellen

 

1. Königs, M. und Grafmann, J. (2010). The functional neuroanatomy of depression: Distinct roles for ventromedial and dorsolateral prefrontal cortex), Behav Brain Res. 2009 Aug 12; 201(2): 239–243

2. Grimm, S. et al. (2008). Imbalance Between Left and Right Dorsolateral Prefrontal Cortex in Major Depression Is Linked to Negative Emotional Judgment: An fMRI Study in Severe Major Depressive Disorder. Biol. Psychiatry, 5;63(4):369-76.

3. Nietsche, M. et al. (2009). Treatment of depression with transcranial direct current stimulation (tDCS): A Review. Exp. Neurology, Volume 219 (1), 14-19.

Praxis für Neurofeedback & Aphasietherapie

Dr. rer. nat. Kyriakos Sidiropoulos

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